51. Spielzeit | 2017/2018
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Münchner Lustspielhaus
»Der varreckte Hof«
Eine Stubenoper von Georg Ringsgwandl (geb. 1948)
 
Inszenierung: Steffi Baier
Musikalische Leitung: Titus Waldenfels
Bühnenbild: Jörg Brombacher
Kostüme: Claudia Karpfinger
Technik und Licht: Martin Hermann
mit Andreas Bittl, Markus Baumeister, Sebastian Edtbauer, Silvia Maria Jung, Kathrin Anna Stahl
 
Uraufführung bei den Tiroler Volksschauspielen Telfs im August 2012

Georg Ringsgwandls satirische »Stubenoper« ist »eine schöne Sause« (Abendzeitung): ein fein besetztes bayerisches Volksstück mit Gesang!



Der varreckte Hof, das »schräge Bauernmusiktheater der gehoben tiefgründigen Art« (Wiener Zeitung) kam als Sommerproduktion des Münchner Lustspielhauses im Jahr 2016 heraus. Die Passauer Neue Presse urteilte: »Dem Autor Georg Ringsgwandl und der Regisseurin Steffi Baier ist ein wahrhaft genialer Wurf gelungen, der durch ein motiviertes und begeisterndes Ensemble umgesetzt wird.« (PNP, 01.08.2016). Fünf Schauspieler und ein Musiker spielen die unterhaltsame Stubenoper, die von einer alten Bäuerin und ihrer Familie erzählt, deren Leben durch die patente Ukrainerin Svetlana gehörig durcheinander gewirbelt wird. Egbert Tholl attestierte der »super Geschichte« in der SZ vom 12.08.2016 »hinreißende Darsteller«. Tholl befand weiter: »Zwar ist Ringsgwandl im Kern sentimental, wenn er das Ideal dörflichen Lebens beschwört. Aber seine Figuren überführen dieses Ideal zum tätigen Aufbruch. A Hetz, Chapeau!«


Georg Ringsgwandl wurde der Deutsche Weltmusikpreis RUTH 2017 mit folgender Begründung verliehen: »Georg Ringsgwandl ist ein Paradiesvogel mit bayrischem Idiom. Einer, der behauptet, er singe ›mehr oder weniger grausam‹ – was nicht allein auf die Stimme gemünzt sein dürfte. Ringsgwandl ist ein Seismograph mitmenschlicher Befindlichkeiten und Abgründe. Seit er vor über zwanzig Jahren seinen Brotberuf als Arzt gänzlich an den Nagel hing, provoziert der Musikkabarettist mit schrillem Outfit und bissigen Texten. Zwar ist er mittlerweile milder geworden – schließlich ›trinke auch der wildeste Hund irgendwann Kamillentee‹ –, doch bequem gemacht hat er es weder sich noch anderen. Sein Blick bleibt scharf, seine Feder schwarzhumorig, seine Songs angriffslustig und offenbarend. Schließlich gibt es eine ganze Menge zu vermelden über unsere Wohlstandskultur und unser Streben nach immer mehr. Und wer wenn nicht Ringsgwandl berichtet uns über die Absurditäten, die es nur in der bayerischen Provinz gibt und die landesweit Auswirkungen haben. Für die Fähigkeit, seine Heimat Bayern künstlerisch ganz und gar zu erfassen, ihre Eigenheiten seinen Landsleuten vor Augen zu führen und sie den anderen – den Nichtbayern – verständlich zu machen, erhält Ringsgwandl die RUTH 2017.«
 
 
Foto: Gila Sonderwald







 
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Sonntag, 08.10.2017 | 19.30 - ca. 21.20 Uhr  
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