51. Spielzeit | 2017/2018
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Renaissance Theater Berlin
Entartete Kunst – Der Fall Cornelius Gurlitt
Schauspiel von Ronald Harwood (geb. 1934)
Deutsch von Max Faber
 
Inszenierung: Torsten Fischer
Ausstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos
Lichtgestaltung: Gerhard Littau
Tongestaltung: Kamen Sheljakow
Videogestaltung: Maximilian S. Engel
mit Udo Samel als Cornelius Gurlitt (zum 1. Mal auf Tournee), Boris Aljinovic, Anika Mauer, Ralph Morgenstern
 
Uraufführung im Renaissance Theater Berlin, 04. Oktober 2015

Tourneepremiere der Berliner Uraufführungs-Inszenierung

»Entartete Kunst« ist das »Drama einer einsamen und kranken Seele, die vom dominanten Vater und den gleichsam adoptierten Bildern bestimmt wird«, schreibt Detlev Bauer in der Deutschen Bühne vom 05.10.2015. Ronald Harwood widmet sich in seinem packenden Theaterstück dem Fall Gurlitt und Udo Samel spielt die Hauptfigur »mit wunderbaren Zwischentönen. Torsten Fischers Inszenierung trifft den Ton des Stücks im Timing sehr gut.« Ein bescheidener, unauffällig unter uns lebender Achtzigjähriger fällt bei der Einreise von der Schweiz nach Deutschland ganz zufällig dem bayerischen Zoll auf. Routinemäßige Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Augsburg fördern Erstaunliches zutage. Der Mann ist nie einer geregelten Arbeit nachgegangen, bezieht keine Rente, hat kein Bankkonto, verfügt nicht über Kapitaleinkünfte und hat auch noch nie in seinem Leben Steuern bezahlt. Wovon lebt der Mann? In München-Schwabing bewohnt dieser »unsichtbare«, quasi nicht existierende Mann eine teure Luxuswohnung in einer bevorzugten Wohngegend. Damit nicht genug, er besitzt eine riesige Sammlung moderner Kunst, geschätzter Wert mindestens eine Milliarde Euro – bis dato genau so unsichtbar und nicht existierend wie ihr Besitzer.


»Cornelius Gurlitt war ein ausgesprochen seltsamer Mensch«, schreibt Ronald Harwood über das reale Vorbild seiner Hauptfigur, »er war wie ein Kind, wie jemand, der nie erwachsen geworden ist. Er lebte in der Vergangenheit. Er fühlte sich verloren ohne seinen Vater. All diese Bilder, die er von ihm bekam, waren seine Ersatzfamilie, er sprach sogar mit ihnen. Ich glaube, er hatte kein Unrechtsbewusstsein. Aber jetzt beginnt der Spaß ja erst: Denn wem gehören die Werke?« (zitiert nach Katharina Wenzel, rbb-online.de, 01.10.2015)
 
 
Udo Samel

Anika Mauer, Boris Aljinovic

Ralph Morgenstern

Udo Samel, Anika Mauer
Fotos: Barbara Braun/drama-berlin.de

 
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Tourneepremiere
Achtung: geteilte Gastspielserie!
Samstag, 04.11.2017 | 19.30 - ca. 21.30 Uhr  
Schauspielmiete BLAU
Freier Verkauf
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Achtung: geteilte Gastspielserie!
Montag, 06.11.2017 | 19.30 - ca. 21.30 Uhr  
Schauspielmiete ROT
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