51. Spielzeit | 2017/2018
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Renaissance Theater Berlin
Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe
Schauspiel von Peter Hacks (1928–2003)
 
Inszenierung: Johanna Schall
Bühnenbild: Horst Vogelgesang
Kostüme: Petra Kray
mit Anika Mauer als Charlotte von Stein
 
Uraufführung im Staatstheater Dresden am 20. März 1976
Premiere im Renaissance Theater Berlin am 31. Januar 2016

»Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe ist« einer der erfolgreichsten Theatertexte des 20. Jahrhunderts, gespielt an rund 200 deutschen Theatern und in 21 Ländern der Welt. Er wird hier inszeniert von der Brecht-Enkelin Johanna Schall und dargeboten von einer der beeindruckendsten Schauspielerinnen unserer Tage – Anika Mauer.

Weimar 1786: Nach zehn scheinbar in Eintracht verlaufenen Jahren verlässt Goethe die Stadt. Über Nacht, heimlich, ohne Abschied oder Erlaubnis. Charlotte von Stein, seine Geliebte, sieht sich nun mit ihren Gefühlen und den Vorwürfen ihres Gatten konfrontiert. Das ist die Szenerie für einen der »faszinierendsten Monologe, die in deutscher Sprache nach 1945 geschrieben worden sind« (Frankfurter Rundschau). Das Publikum erlebt den Dichterfürsten aus einer erfrischend anderen Perspektive, wird er doch statt von Historikern von einer gleichermaßen liebenden wie verletzten Frau beschrieben: Goethe, der eitle Zeitgenosse, der Hypochonder, der Versager in der Liebe, der sich nur darauf versteht, seine Abenteuer literarisch auszubeuten... Sich selbst sieht Charlotte von Stein als diejenige, die aus einem Sturm-und-Drang-Flegel einen einigermaßen brauchbaren Menschen gemacht hat.


Anika Mauer wurde noch während ihrer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« an das Theater Bremen engagiert. Von 2001 bis 2005 gehörte sie dem Ensemble des Deutschen Theaters Berlin an. Seitdem ist sie freischaffend und arbeitet in Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und Wien. In Berlin spielte sie u.a. 2011 in der Uraufführung von Udo Lindenbergs »Hinterm Horizont« im Theater am Potsdamer Platz in der Premierenbesetzung und in Tennessee Williams’ »Endstation Sehnsucht« im Berliner Ensemble. Sie arbeitete u.a. mit den Regisseuren Thomas Langhoff, Michael Thalheimer und Jürgen Flimm zusammen. Kinofilme drehte sie u.a. mit Marco Kreuzpaintner und Jens Jensson sowie Serien mit Søren Kragh-Jacobsen und Peter Patzak. Gemeinsam mit dem Pianisten Dietmar Loeffler präsentiert sie »Opium für alle«, mit Chansons u.a. von Brecht, Mehring, Hollaender und Weill. In bester Erinnerung sind in Schweinfurt ihre Auftritte in »Ewig jung« (März 2011) und »Unwiderstehlich« (November 2016).
 
 






Fotos: Iko Freese/drama-berlin.de

 
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Sonntag, 04.02.2018 | 19.30 Uhr  
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