51. Spielzeit | 2017/2018
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Die Oper lebt!
Kammeroper München
Farinelli – Divo Assoluto
Große Oper über den Mythos Farinelli mit Musik von Händel, Vivaldi, Rameau, Scarlatti, Hasse, Lully, Monteverdi, Cavalli, Porpora, Araja u.a.
Libretto: Ronny Dietrich
Arrangements: Alexander Krampe
 
Inszenierung: Johannes Schmid
Musikalische Leitung: Nabil Shehata
Kostüme: Dorothea Nicolai
u.a. mit Thomas Lichtenecker als Farinelli, weiteren Solisten und dem Orchester der Kammeroper München
 


Farinelli, für den die berühmtesten Barockkomponisten ihre virtuosesten Arien schrieben, war der erste Popstar der Musikgeschichte. Seine unzähligen Auftritte füllten die größten Opernhäuser Europas und machten die Könige und Kaiser zu seinen Mäzenen, während die gesamte Gesellschaft ihm zu Füßen lag.

Mit dem aus Wien stammenden Countertenor Thomas Lichtenecker – heute international in der ersten Riege seiner Zunft – schafft die Kammeroper München eine Ausnahme-Produktion der besonderen Art: Sie widmet dem legendären Sänger-Superstar Farinelli eine eigene Oper, in der keine der bekanntesten Barockarien fehlen darf. Umgeben von herausragenden jungen Sängern wird Thomas Lichtenecker mit dem Orchester der Kammeroper das Publikum in einem historischen Kostümfest der Extraklasse in die schillernde und geheimnisvolle Welt der Kastraten entführen.


So etwas hatte die Welt noch nicht gehört: Läufe von atemberaubender Brillanz, gestochene Triller, perlende Tonleitern, Pirouetten durch alle Gipfellagen des Notensystems, darauf noch eine Verzierung und ein weiterer vokaler Höhenflug. 150 Noten auf einer Silbe und dann, oft über mehr als eine Minute, ein Anschwellen ins Fortissimo, schließlich die Krönung – ein vokaler Orgasmus, der im Taumel des Auditoriums unterging. Die Stimme des Sängers Farinelli (1705-1782) ließ die Damen der Gesellschaft reihenweise in Ohnmacht fallen und den Herren die Knie zittern. Aber da war noch etwas anderes als nur die geläufige Goldkehle mit all ihrer prachtvollen Virtuosität: da gab es noch dieses geheimnisvolle Zwielicht, in dem ein viriler, aufrechter Kerl stand, nur mit seiner reinen, hellen Stimme ausgestattet, frei von jeglicher maskuliner Sinnlichkeit. Engagements führten Thomas Lichtenecker, der sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 2012 mit Auszeichnung abschloss, bereits an das Teatro San Carlo Lissabon, die Staatsoper Berlin, das Zürcher Opernhaus, das Nationaltheater Mannheim sowie ans Theater Chemnitz. Weiters sang Thomas Lichtenecker wiederholte Male bei der Kammeroper München sowie bei diversen Festivals wie in Sochi, Jennersdorf, Retz und Regensburg. Der Countertenor arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Paolo Carignani, Jos van Veldhoven, Julia Jones, Jörg Straube, Tito Ceccherini, Andreas Schüller, Johannes Wildner und Christopher Moulds und wirkte u.a. in Inszenierungen von Claus Guth, Martin Kusej, Harry Kupfer, Andrea Schwalbach, Matthias Davids und Dominik Wilgenbus mit.
 
 
Foto: Sabina Tuscany







 
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